Wie man Fensterbänke montiert

Innenfensterbänke

Wenn wir über Innenfensterbänke sprechen, sollte es für niemanden ein Problem sein, diese fachgerecht zu montieren, damit sie ihre Funktion zu 100 % erfüllen. Es ist jedoch notwendig, nach einem grundlegenden Verfahren vorzugehen. Wir stellen Ihnen dieses Verfahren vor und ergänzen es mit einigen Tipps und Tricks, die Sie sicher zu schätzen wissen.

Montageanleitung für Innenfensterbänke:

Grundlage ist immer die Kontrolle des Untergrunds. Bevor Sie Fensterbänke montieren, prüfen Sie den Untergrund: Er muss ausreichend fest, tragfähig und eben sein. Nur dann lohnt es sich zu beginnen, andernfalls müssen die Mängel zuerst behoben werden.

Der Untergrund sollte ca. 20–25 mm unter der oberen Kante des Fensterrahmens eben und fest sein, in den die Fensterbank eingeschoben wird.

Es wird empfohlen, auch die Feuchtigkeit des Untergrunds zu prüfen. Ein feuchter Untergrund könnte seine Feuchtigkeit an die Fensterbank weitergeben und diese beschädigen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 10–25 °C ohne starke Schwankungen während der Montage.

Die Fensterbank darf erst nach dem Verputzen und vollständigen Aushärten der Wand montiert werden.

Aus Sicherheitsgründen sollte die Fensterbank unter den Fensterrahmen geschoben werden, um ein unbeabsichtigtes Herausziehen zu verhindern. Falls dies nicht möglich ist, werden Kunststoff- oder besser Metallprofile in „U"- oder „L"-Form verwendet, die die Fensterbank sicher fixieren.

Zwischen Fensterlaibung und Seitenkante der Fensterbank bleibt ein Spalt von 2 mm, der mit Acryl-Dichtmasse geschlossen wird.

Zwischen der unteren Kante der Fensterbank und der Wand bleibt ein Spalt von mindestens 5 mm.

Zur Anpassung der Größe werden ausschließlich Holzbearbeitungswerkzeuge wie Oberfräse, Stichsäge oder Formatkreissäge verwendet. Dabei ist Vorsicht geboten, um die Laminatschicht nicht zu beschädigen.

Ist alles vorbereitet, wird auf den Untergrund ein niedrig expandierender Montageschaum (max. 40 % Expansion) aufgetragen. Die vorbereitete Fensterbank wird eingesetzt, sofort mit einer Wasserwaage auf ein Gefälle von ca. 2° ausgerichtet, fixiert und 10–15 Minuten aushärten gelassen.

Danach wird die Festigkeit des Schaums geprüft. Ist er ausreichend hart, werden die Fugen zwischen Fensterbank und Rahmen mit Silikon-Dichtmasse, die Fugen zwischen Fensterbank und Wand mit Acryl-Dichtmasse im passenden Farbton geschlossen.

Nach dem Trocknen alles sorgfältig kontrollieren – ob die Fensterbank beschädigt oder zerkratzt ist und ob die Fugen sauber sind. Fehler müssen umgehend behoben werden, da sie sonst zu dauerhaften Schäden führen können.

Nach der Montage sollten keine weiteren Bauarbeiten durchgeführt werden, die Feuchtigkeit verursachen, da diese die Fensterbank beschädigen könnten.

Bei Anschluss mehrerer Fensterbänke werden Verbindungsprofile im gleichen Farbton wie die Fensterbank verwendet.

Achtung! Fensterbänke sind nur dekorativ und für leichte Lasten wie Blumentöpfe ausgelegt. Sie dürfen nicht betreten oder als Arbeitsfläche genutzt werden.

Arten von Fensterbänken

Fensterbänke werden in Innen- und Außenfensterbänke unterteilt. Diese wiederum nach Verwendung (z. B. für Fenster oder Balkontüren) und nach Material und Technologie.

Arten von Innenfensterbänken:

Außenfensterbänke

Vor dem Kauf muss die Fläche vermessen werden. Danach werden Länge des Überstands, Dicke und Gesamtmaße bestimmt. Wenn Sie die Fensterbank nicht selbst montieren, sollte das Vermessen besser der Monteur übernehmen.

Wenn Sie sich entscheiden, Außenfensterbänke selbst zu montieren, ist es ratsam, zumindest einen Fachmann zu konsultieren.

Arten von Außenfensterbänken:

Aluminium-Fensterbank, stranggepresstes Profil – Ideal für Einfamilienhäuser. Die stärkste Variante hat einen 40 mm Überstand und eine Stärke von 1,5–2,6 mm.

Aluminium-Fensterbank, Blech-gebogen – Günstigere Version des stranggepressten Profils, geeignet für Wohnungen. Stärke ca. 0,8 mm.

Verzinkte Fensterbank, gebogen – Mit verschiedenen Überständen und Stärken erhältlich, die günstigste Variante.

Montage von Außenfensterbänken

Die Montage ähnelt der von Innenfensterbänken, weist jedoch wichtige Unterschiede auf:

Bei der Messung berücksichtigen, dass Außenfensterbänke seitlich leicht eingelassen werden. Dafür werden kleine Nuten in die Seiten der Laibung geschlagen.

Vor dem Einsetzen wird der Untergrund gründlich gereinigt und von losen Teilen befreit.

Die Fensterbank wird mit Schrauben am Fensterrahmen befestigt, anschließend werden die Seitenwände und Fugen mit geeigneter Dichtmasse ausgeglichen.

Der gesamte Montageprozess muss im Trockenen erfolgen. Bei Regen ist die Arbeit zu unterbrechen und der Bereich mit Folie abzudecken.